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Repair Café in Tegernsee
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Repair Café in Tegernsee

Liebe FreundInnen des Repair Cafés, nach längerer Planung startet das Repair Café in Tegernsee. Wir haben aktuell drei Bereiche: Elektrogeräte:...
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Lernen und Altern aus der Sicht von Gehirnforschern
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Lernen und Altern aus der Sicht von Gehirnforschern

Nach „Wie wir denken und lernen“ von Manfred Spitzer und Norbert Herschkowitz Grundthese: Wir lernen im Alter nicht mehr so...
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Die 4K als Schlüsselkompetenzen der Zukunft

Was will ich erreichen? Wie kann ich mich, meine Arbeit, die Welt gestalten?Die 4K als Schlüsselkompetenzen der Zukunft Immer mehr...
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Was will ich erreichen? Wie kann ich mich, meine Arbeit, die Welt gestalten?
Die 4K als Schlüsselkompetenzen der Zukunft

Immer mehr Berufe sterben aus. Oder kennen Sie noch einen Posamentierer? Ein Großteil der Jugendlichen, die heute in die Schule gehen, werden in Berufen arbeiten, die wir heute noch gar nicht kennen. Arbeiten, die mit den Händen ausgeführt werden können, übernehmen immer mehr Roboter und Maschinen. Das herkömmliche Qualifikationssystem, das auf Abfrage- und Fachwissen basiert, wird mehr und mehr durch künstlichen Intelligenz ersetzt. Formale Zertifikate wie Zeugnisse zählen immer weniger. Dem Arbeitgeber interessiert nicht, was der Arbeitssuchende gelernt hat, sondern was er kann und wo man ihn gut einsetzen kann.

Bereits heute geben aber 40% der Arbeitgeber an, dass sie Schwierigkeiten haben, kompetente Mitarbeiter*innen zu gewinnen. Was heute am Arbeitsplatz zählt, wird nicht in der Schule gelernt. Das in der Schule erworbene Wissen reicht nicht. Lernen hat keinen Ort (Schule, Universität) mehr. Es ist eine selbstgesteuerte, lebensbegleitende Aktivität, überall vollzogen und auch im Alter nicht endend.

Aus diesen Erwägungen entwickelte seit 2002 die amerikanische Non-Profit-Organisation „Partnership for 21st Century Learning (P21)“ bestehend aus Wirtschaftsvertretern, Bildungsfachleuten und am Gesetzgebungsprozess Beteiligte das „Framework for 21st Century Learning“das 4K-Modell, das die Kernkompetenzen der Zukunft darstellen: Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und Kritisches Denken. Hier eine sehr kurze Darstellung.

1. Kreativität: Das bedeutet nicht, als Genie vollkommen Neues zu erfinden. Gemeint ist besonders, das gelernte Fachwissen und erworbene Kompetenzen auf neue Arbeitsgebiete übertragen, anpassen und erweitern. Wie kann ich das anders besser machen?

2. Kommunikation; Das bedeutet nicht, ein begnadeter Redner zu sein. Gemeint ist, seine Erfahrungen und sein Wissen auf den Punkt bringen und kommunizieren zu können. Der Austausch mit Kollegen ist entscheidend für das persönliche Vorankommen. Das führt zur nächsten Kompetenz:

3. Kollaboration: Das bedeutet nicht, einfach mit Kollegen zu arbeiten. Die Arbeit im Team wird immer wichtiger. Sie stärkt das Selbstvertrauen, Kommunikation und den Wissenstransfer. Die größten Neuerungen und Erfindungen werden nicht von einzelnen Genies, sondern kollaborativ im Team entwickelt.

4. Kritisches Denken: Das bedeutet nicht, über alles zu mäkeln und nichts zu akzeptieren. Gemeint ist die Bereitschaft, alte Strukturen zu hinterfragen und für neue Lösungen offen zu sein. Damit schließt sich wiederum der Kreis zur Kreativität.

Auch wenn die 4K primär im Zusammenhang der beruflichen Ausbildung entwickelt und diskutiert wurden, so strahlen sie ebenfalls auf Bildung insgesamt aus. Für Volkshochschulen bedeutet dies eine Neuausrichtung ihrer Kurse. Folgende pädagogischen und methodischen Elemente werden in Zukunft immer wichtiger:

Wir sind der Meinung, dass die 4K eine gute Orientierung für die Kompetenzen der Zukunft bieten. Sie werden den Unterricht von gestern auf eine neue Basis bringen und eine Bildung fördern, die z.B. auch gegen Rassismus und Fake News resistent ist.

Bildung bleibt spannend. Wir sind dabei.