Online-Vortrag: Weibliche Genitalverstümmelung und ihre Folgen

Kursnr.
211-10701
Beginn
Di., 29.06.2021,
16:00 - 18:00 Uhr
Dauer
1 Termin
Gebühr
0,00 €
Nach Schätzungen der WHO sind weltweit rund 140 Millionen Frauen und Mädchen von Female Genital Mutilation (FGM), also weiblicher Genitalverstümmelung, bzw. -beschneidung betroffen. Hierbei werden Mädchen zwischen dem Babyalter und der Pubertät die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane entfernt oder beschädigt.
Für die Betroffenen ist FGM eine schwere Verletzung der sexuellen, physischen und psychischen Unversehrtheit. In direkter Folge der Eingriffe sterben 5 bis 10 % der Mädchen, weitere 20% sterben an Spätfolgen.
Verbreitet ist diese Praxis nicht nur im westlichen und östlichen Afrika, sondern auch in anderen Teilen der Welt, über verschiedene Religionszugehörigkeiten und Kulturen hinweg. Obwohl auch in Deutschland schätzungsweise 30.000 Frauen beschnitten und 9300 Mädchen gefährdet sind, herrscht viel Unwissenheit um das Thema und wenig Sensibilität den kulturellen Hintergründen gegenüber. In diesem Vortrag werden die Migrations- und Asylrechtsanwältin Giannina Mangold und Gynäkologin Dr. med. Regina Vogt-Heeren das Thema weibliche Genitalverstümmelung aus ihrer fachlichen Perspektive beleuchten und von eigenen Erfahrungen v. A. in Zusammenhang mit Asyl und Flucht berichten.
In Kooperation mit der Amnesty International-Hochschulgruppe Eichstätt

Kursort

Zoom Evita Wiecki


Kurstermine

Anzahl: 1
Datum

29.06.2021

Uhrzeit

16:00 - 18:00 Uhr

Ort

Zoom Dozent2