Liebe FreundInnen des Repair Cafés,

nach längerer Planung startet das Repair Café in Tegernsee.

Wir haben aktuell drei Bereiche:

Elektrogeräte:

Alles was mit Strom funktioniert. Alte Mixer, Föhn oder ähnliches

Fahrräder:

Hilfe zur Selbsthilfe und für „hoffnungslose Patienten.“

Achtung wir ersetzen keine Fahrradwerkstatt.

Textilien:

Knöpfe nähen, Jacken flicken, Socken stopfen. Viele Textilien können gerettet werden.

Bringen Sie ihre Gegenstände mit. Wir versuchen eine gemeinsame Reparatur.

Ort: Tegernsee Reisberger Hof

Max-Josefstr. 13

Zeit: 31. Mai ab 17:00 Uhr

Liebe Teilnehmer*innen,

diese Jahr erscheinen drei Programmhefte. Das aktuelle finden Sie am Samstag im Gelben Blatt oder ab Ende der Woche in Ihren Zentren.

Wir freuen uns auf ein spannendes und entspannteres Sommersemester. Natürlich können Sie auch online reinblättern oder Sie nutzen einfach unsere Webseite. Dort sind alle Kurse übersichtlich aufgeführt.

VHS_Sommer-2022_Oberland_komplett

Bleibe Sie interessiert.

Ihre vhs Oberland

Kultur am Berg

Wir laden alle unsere Dozent*innen und Teilnehmer*innen am Freitag den 20. Mai ab 17:00 Uhr in unser Zentrum in der Max-Josef-Str. 13 in Tegernsee ein. Der Eintritt ist kostenlos.

Es gibt mediterrane Köstlichkeiten und Live-Musik von Small Steps Orchestra, Laprele und Mountain Lake Vista

Außerdem führt unser Dozent sie durch das historische Gebäude der vhs. Ausstellungen und Infostände geben Ihnen einen Eindruck von unserer Arbeit und sie lernen bestimmt interessante Menschen aus der Umgebung kennen. Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung im Freien statt und sollte das Wetter nicht mitspielen in den Räumlichkeiten der vhs. Lassen Sie sich von unserem Angebot inspirieren und genießen sie fantastisches Essen und anregende Unterhaltungen.

Wir freuen uns auf Sie.

  • Ihr Team der vhs Oberland Zentrum im Tegernseer Tal

Nach „Wie wir denken und lernen“ von Manfred Spitzer und Norbert Herschkowitz

Grundthese: Wir lernen im Alter nicht mehr so schnell, dafür können wir aber auf Ressourcen zugreifen, die diesen Umstand mehr als wettmachen. Dass wir uns jenseits der 70 auf Gedächtnislücken und Verfall einstellen müssen, ist ein Mythos. Denn:

Unser Gehirn entwickelt dich unser ganzes Leben lang

Wir kommen mit einem fertigen Set an Gehirnzellen mit einer groben Struktur auf die Welt. In den ersten 3 Lebensjahren geht es darum, dass sich die Zellen sortieren und Synapsen ausbilden.

Ab ca. 3 Jahren werden wichtige Verbindungen gestützt und ausgebaut, unwichtige eliminiert. In der Jugend erfolgt eine starke Vernetzung, allerdings nur von nahe zusammenliegenden Gehirnregionen. Erwachsene können dann auch weiter entfernte Gehirnregionen mittels langer Nervenbahnen vernetzen, die zunehmend mit einer Myelinschicht ummantelt werden, was sie stärkt und leitungsfähiger macht.

Das ermöglicht, auch nicht unmittelbare Zusammenhänge zu erkennen und kreativ zu denken. Beispiel: Welchen Wein kaufen Sie, wenn Sie ein Chanson von Edith Piaf hören?

Die Myelinisierung von Nervenbahnen erfolgt das ganze Leben hindurch. Dadurch und durch die stetige Vernetzung steigt im Erwachsenalter die mentale Leistungsfähigkeit, unsere Koordination verbessert sich und die Integration von Wissen gelingt uns leichter.

Im Erwachsenenalter sind wir besser in der Lage, Entscheidungen zu treffen und Ziele zu erreichen

Der sogenannte Präfrontaler Cortex ist das Planungszentrum des Gehirns. Für Planungen muss Erfahrungswissen abgerufen und gleichzeitig auf die Zukunft angewendet werden. Vergangenheit und Zukunft sind für das Gehirn quasi identisch, dieselben Gehirnregionen sind aktiv.
Erwachsene haben eine bessere Impulskontrolle (ich darf den Geburtstagskuchen nicht vor der Feier aufessen) als Kinder. Sich etwas vorzunehmen und es auch auszuführen, das gelingt die Jahre hindurch immer besser. Erst zwischen 40 und 60 Jahren sind wir am Höhepunkt, Ziele zu setzen und sie mit Ausdauer zu erreichen. Dank fortschreitender Vernetzung in unserem Gehirn können wir unser Frontalhirn besser ansteuern und unsere Selbstbeherrschung steigern.
Gleichzeitig gewinnen wir ständig an Erfahrung und können so Probleme besser analysieren und zielgerichtet Gegenmaßnahmen entwickeln. Der Pilot Chesley B. Sullenberger, dem es  2009 gelang, einen Airbus 320 auf dem Hudson River, also inmitten des vielbefahrenen Hafen New Yorks, zu wassern, war damals 58 Jahre alt. Alle 155 Personen an Bord überlebten. Diese Notwasserung gilt als fliegerische Meisterleistung, weil Sullenberger und seine Crew in kürzester Zeit mit kühlen Kopf mehrere Entscheidungen zu treffen und eine höchst ungewöhnliche Landung zu meistern hatten, die sie vorher nie geübt hatten. Sullenberger konnte aber auf 20.000 Stunden Flugerfahrungen zurückgreifen und sie erfolgreich anwenden.

Wissenszentren und Gefühlszentren verbinden sich ab ca. 30 Jahren mit zunehmendem Alter. Das macht uns empathischer und befähigt uns, Entscheidungen ganzheitlich (Gefühl + Vernunft + Erfahrung) abzuwägen und selbst bei unvollständigen Informationen gute Entscheidungen zu treffen.

Wir lernen als Erwachsene langsamer, aber nicht schlechter.

Das ist wissenschaftlich gut erforscht. Der Grund: Bei Erwachsenen ist viel Wissen enthalten, das nicht überschrieben werden soll, während bei kleinen Kindern noch viele Leerstellen im Gehirn ausgefüllt werden.

Säuglinge lernen ihre Muttersprache erstaunlich schnell durch bloßes Zuhören. Bei Erwachsenen erfolgt das Lernen einer Sprache anders. Bei Ihnen reicht bloßes Zuhören nicht aus. Sie brauchen Sprachkurse und müssen Vokabeln büffeln. Dafür können sie aber auf viele grammatikalische Strukturen zurückgreifen. Das ermöglicht z.B. das parallele Lernen von verschiedenen Fremdsprachen.  Voraussetzung dafür ist allerdings, das bereits in der Kindheit viel gelernt wurde und grundliegende Strukturen im Gehirn ausgebildet wurden.

Mit dem Alter wird das Lernen vielschichtiger. Das ermöglicht, Probleme zu reflektieren, die keine eindeutige Lösung haben. Das Lernen als Erwachsener vollzieht sich in 4 Schritten: InformationReflektion (was ist der Gehalt der Information) – Relevanz (welche Bedeutung hat die Information für mein Leben, mein Problem) – Umsetzung (Anwendung der reflektierten Information) mit Theoriebildung (Verallgemeinerung) und Praxistest auf Korrektheit der entwickelten Theorie. Dies ermöglicht uns alte Gewohnheiten und Denkmuster zu hinterfragen und auch zu ändern.

Zwischen 40 und 60 Jahren stehen wir gehirnphysiologisch auf dem Höhepunkt

Das Gehirn reagiert besonders auf unerwartete äußere Eindrücke im Laufe des Lebens immer langsamer (ca. 2 Millisekunden langsamer pro Lebensjahr). Den Verlust an Schnelligkeit kompensieren aber die Erfahrungen, die wir gemacht haben. Wir können Neues besser einordnen und besser darauf reagieren. Unsere Hardware wird langsamer, dafür unsere Software effektiver. Zwischen 40 Jahren und 60 Jahren ist die Balance zwischen Informationsverarbeitung und vorhandenem Wissen ideal. Unser Gehirn arbeitet so schnell und effizient wie nie zuvor.

Von der Weisheit der Älteren profitieren alle Generationen

Weisheit bedeutet, bisher unverbundene Erfahrungen zusammenzufügen und zu etwas Neuem und Positivem zu entwickeln.  Jüngere profitieren dann von den Älteren. So besetzen viele Firmen ihre Entwicklergruppen altersgemischt. Der positive Einfluss von Großmüttern auf Familien wurde in vielen Studien nachgewiesen.

Normale Alterungsprozesse machen sich im fortgeschrittenen Alter kaum bemerkbar

Unser Gehirn hat 100 Milliarden Nervenzellen. Im Gehirn einer 80jährigen Person sind nur 10% weniger Nervenzellen zu finden als bei jüngeren Menschen. Der Grund für diesen geringen Abbau ist nicht bekannt. Zwar sterben mit dem Altern Nervenzellen ab, doch aus dem Stammzellen im Gehirn werden anscheinend fortwährend neue Neuronen gebildet, die sogar effizienter arbeiten als deren Vorgänger.
Diese Neubildung erfolgt dabei besonders dort, wo es für das Gedächtnis am besten ist: Im „Riechhirn“ und dem „Hippocampus“. Der Hippocampus ist dabei der „Zwischenspeicher“ des Gehirns, in dem Informationen gespeichert werden, bevor sie in das Langzeitgedächtnis transferiert werden.

Leistungseinbußen machen sich erst bemerkbar, wenn 70 bis 80 Prozent eines neuronalen Netzwerks zerstört sind. Die ist aber nur bei Erkrankungen wie Alzheimer oder bei Schlaganfällen der Fall. Ein zunehmender geistiger Zerfall ist kein Naturgesetz. Wichtig ist dabei, nie mit dem Lernen aufzuhören, weil das Gehirn fortwährend neue Nervenzellen und Verknüpfungen ausbildet – freilich etwas langsamer als bei jungen Menschen.

Wir können unser Gedächtnis selbst beeinflussen

Wie wir uns in jüngeren Jahren verhalten, hat Einfluss auf das Altern. Besonders die Selbstkontrolle scheint ein wichtiger Aspekt für gutes Altern zu sein. Wer sich beherrschen und eine positive Grundeinstellung zum Leben entwickeln kann, hat mehr im Alter.
Auch Bewegung und körperliche Fitness machen viel aus. Dabei sind keine Höchstleistungen notwendig. 40-60 Minuten zügiges Gehen pro Tag können die Merk- und Gedächtnisleistungen positiv beeinflussen – wenn es fortgesetzt über Jahre praktiziert wird. Auch sollte man öfter Neues ausprobieren. Eine Studie ergab, dass ein Jonglier-Kurs mit 3 Bällen im Rentenalter zu positiven neuronalen Ergebnissen führt. Die TeilnehmerInnen waren am Ende nicht nur beweglicher, sondern konnten sogar besser sehen und entwickelten insgesamt mehr Freude an der Bewegung. Ähnlich Ergebnisse zeigten auch Untersuchungen zum Thema „Klavierspielen“. Die Probanden übten wöchentlich ca. 3 Stunden. Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Gedächtnis und allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit verbesserten sich nach einiger Zeit messbar.

Es gilt also: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans umso mehr

Ein Besuch Volkshochschule hält Menschen fit und ermöglicht gutes Altern. Was in Spitzner und Herschkowitz aber nur ansatzweise reflektieren, sind die positiven Auswirkungen des gemeinsamen Lernens. Lernen hat immer eine soziale Komponente. In der Volkshochschule lernen Sie zusammen mit anderen Menschen, die Ihre Interessen teilen, mit denen Sie ins Gespräch kommen. Dies wirkt sich ebenfalls positiv auf die kognitive Leistungsfähigkeit und Lebensfreude aus.

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie unsere wunderschöne Landschaft entstanden ist? Hier finden Sie neben interessanten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch gute Vorschläge für die Freizeitgestaltung.

Sie können die Veranstaltungen einfach anklicken und direkt über die Webseite buchen. Viel Spaß.

Sonderrubrik >> Heimat

Demo Kursbild

Rad-Exkursion auf den Spuren der Eiszeit rund um Sachsenkam 

Beginn
Sa., 23.07.2022, 09:00 - 14:00 Uhr
Kursort
Sachsenkam
Gebühr
10,00 €
Status
Es sind noch 16 Plätze frei

Schindelberg - Wandern auf den Spuren der Würmeiszeit 

Beginn
Sa., 15.10.2022, 10:00 - 12:30 Uhr
Kursort
Sachsenkam, Kirchsee, Kiosk
Gebühr
12,00 €
Status
Es sind noch 14 Plätze frei



Stand 15.05.2022

1.    Allgemein

Für Volkshochschulen entfällt ab dem 2. April die 2G/3G Regelung

Es gilt 1,5 m Abstandsregelung, wir empfehlen das Tragen einer FFP2-Maske auf den Verkehrswegen im Gebäude und am Platz, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

Zu Ihrer Sicherheit:

2. Führungen:
Keine Einschränkungen

3.    Kinderkurse
Die Kurse und Veranstaltungen finden wie gewohnt statt mit 1,5 m Abstandsregelung, Maskenpflicht (Alltagsmaske) auf den Verkehrswegen im Gebäude für Kinder über 6 Jahren, nicht aber am Platz. Sobald der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, gilt wieder die Maskenpflicht (z.B. auch am Platz). Keine Testnachweispflicht

4.    Gesundheitskurse
Maskenpflicht entfällt, wenn der Mindestabstand eingehalten wird.

5.    Online-Kurse und Online-Veranstaltungen

Keine Einschränkungen. Wir aktualisieren auch in der Phase der Präsenz unser Online-Angebot stetig. Schauen Sie bitte immer wieder mal auf unsere Homepage.

Auch in Corona-Zeiten können Sie sich ohne Risiko für Ihren Kurs anmelden.  
Die Kursgebühr wird erst fällig, wenn Ihr Kurs sicher starten kann. Durch Ihre Anmeldung schaffen Sie Planungssicherheit für Ihre Kursleitung und ermöglichen uns die notwendigen Vorbereitungen.

Zu den gewohnten Öffnungszeiten (s.u.) sind wir für Sie natürlich telefonisch (s.u.) erreichbar. Persönliche Beratung und Kursbuchung in den Geschäftsstellen mit FFP2-Maske möglich.

Bleiben Sie uns gewogen – und vor allem gesund und zuversichtlich

Ihr Team der vhs Oberland

Was will ich erreichen? Wie kann ich mich, meine Arbeit, die Welt gestalten?
Die 4K als Schlüsselkompetenzen der Zukunft

Immer mehr Berufe sterben aus. Oder kennen Sie noch einen Posamentierer? Ein Großteil der Jugendlichen, die heute in die Schule gehen, werden in Berufen arbeiten, die wir heute noch gar nicht kennen. Arbeiten, die mit den Händen ausgeführt werden können, übernehmen immer mehr Roboter und Maschinen. Das herkömmliche Qualifikationssystem, das auf Abfrage- und Fachwissen basiert, wird mehr und mehr durch künstlichen Intelligenz ersetzt. Formale Zertifikate wie Zeugnisse zählen immer weniger. Dem Arbeitgeber interessiert nicht, was der Arbeitssuchende gelernt hat, sondern was er kann und wo man ihn gut einsetzen kann.

Bereits heute geben aber 40% der Arbeitgeber an, dass sie Schwierigkeiten haben, kompetente Mitarbeiter*innen zu gewinnen. Was heute am Arbeitsplatz zählt, wird nicht in der Schule gelernt. Das in der Schule erworbene Wissen reicht nicht. Lernen hat keinen Ort (Schule, Universität) mehr. Es ist eine selbstgesteuerte, lebensbegleitende Aktivität, überall vollzogen und auch im Alter nicht endend.

Aus diesen Erwägungen entwickelte seit 2002 die amerikanische Non-Profit-Organisation „Partnership for 21st Century Learning (P21)“ bestehend aus Wirtschaftsvertretern, Bildungsfachleuten und am Gesetzgebungsprozess Beteiligte das „Framework for 21st Century Learning“das 4K-Modell, das die Kernkompetenzen der Zukunft darstellen: Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und Kritisches Denken. Hier eine sehr kurze Darstellung.

1. Kreativität: Das bedeutet nicht, als Genie vollkommen Neues zu erfinden. Gemeint ist besonders, das gelernte Fachwissen und erworbene Kompetenzen auf neue Arbeitsgebiete übertragen, anpassen und erweitern. Wie kann ich das anders besser machen?

2. Kommunikation; Das bedeutet nicht, ein begnadeter Redner zu sein. Gemeint ist, seine Erfahrungen und sein Wissen auf den Punkt bringen und kommunizieren zu können. Der Austausch mit Kollegen ist entscheidend für das persönliche Vorankommen. Das führt zur nächsten Kompetenz:

3. Kollaboration: Das bedeutet nicht, einfach mit Kollegen zu arbeiten. Die Arbeit im Team wird immer wichtiger. Sie stärkt das Selbstvertrauen, Kommunikation und den Wissenstransfer. Die größten Neuerungen und Erfindungen werden nicht von einzelnen Genies, sondern kollaborativ im Team entwickelt.

4. Kritisches Denken: Das bedeutet nicht, über alles zu mäkeln und nichts zu akzeptieren. Gemeint ist die Bereitschaft, alte Strukturen zu hinterfragen und für neue Lösungen offen zu sein. Damit schließt sich wiederum der Kreis zur Kreativität.

Auch wenn die 4K primär im Zusammenhang der beruflichen Ausbildung entwickelt und diskutiert wurden, so strahlen sie ebenfalls auf Bildung insgesamt aus. Für Volkshochschulen bedeutet dies eine Neuausrichtung ihrer Kurse. Folgende pädagogischen und methodischen Elemente werden in Zukunft immer wichtiger:

Wir sind der Meinung, dass die 4K eine gute Orientierung für die Kompetenzen der Zukunft bieten. Sie werden den Unterricht von gestern auf eine neue Basis bringen und eine Bildung fördern, die z.B. auch gegen Rassismus und Fake News resistent ist.

Bildung bleibt spannend. Wir sind dabei.

Wir bemühen uns so schnell wie möglich ein umfassendes Angebot an Kursen für Flüchtlinge zu organisieren. Alle Kurse für Geflüchtete finden Sie hier:

Sonderrubrik >> Sprachkurse Flüchtlinge Ukraine

Sprachkurse Flüchtlinge Ukraine

Demo Kursbild

Deutschkurs A1 für Geflüchtete 

Beginn
Mo., 21.03.2022, 14:00 - 17:00 Uhr
Kursort
vhs-Zentrum Holzkirchen, Raum 01
Gebühr
0,00 €
Status
Keine Anmeldung möglich

Deutsch A1 für Geflüchtete 

Beginn
Fr., 25.03.2022, 14:45 - 16:15 Uhr
Kursort
Tegernsee, Reisberger Hof, Seminar 5
Gebühr
0,00 €
Status
Anmeldung auf Warteliste

Demo Kursbild

Deutschkurs für Geflüchtete A1 intensiv am Vor- und Nachmittag 

Beginn
Mo., 28.03.2022, 09:30 - 11:00 Uhr
Kursort
Miesbach, Waitzinger Keller, vhs-Seminarraum 1
Gebühr
0,00 €
Status
Anmeldung auf Warteliste

Demo Kursbild

Deutschkurs A1 für Geflüchtete 

Beginn
Mi., 30.03.2022, 15:00 - 17:15 Uhr
Kursort
vhs-Zentrum Holzkirchen, Raum 24
Gebühr
0,00 €
Status
Keine Anmeldung möglich

Demo Kursbild

Deutschkurs A1 für Geflüchtete 

Beginn
Do., 31.03.2022, 14:00 - 16:15 Uhr
Kursort
vhs-Zentrum Holzkirchen, Raum 14
Gebühr
0,00 €
Status
Keine Anmeldung möglich

Demo Kursbild

Mobile Migrationsberatung AWO 

Beginn
Fr., 01.04.2022, 13:00 - 18:00 Uhr
Kursort
Miesbach, Waitzinger Keller, vhs-Seminarraum 2
Gebühr
0,00 €
Status
Es sind noch 12 Plätze frei

Demo Kursbild

Deutschkurs für Geflüchtete A1 

Beginn
Mo., 11.04.2022, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursort
Miesbach, Waitzinger Keller, vhs-Seminarraum 1
Gebühr
0,00 €
Status
Anmeldung auf Warteliste

Demo Kursbild

Deutschkurs für Geflüchtete A1 

Beginn
Mo., 25.04.2022, 18:00 - 19:30 Uhr
Kursort
Miesbach, Waitzinger Keller, vhs-Seminarraum 1
Gebühr
0,00 €
Status
Es sind noch 2 Plätze frei

Demo Kursbild

Deutschkurs A1 für Geflüchtete 

Beginn
Di., 26.04.2022, 08:15 - 09:45 Uhr
Kursort
Miesbach, Waitzinger Keller, vhs-Seminarraum 1
Gebühr
0,00 €
Status
Anmeldung auf Warteliste

Demo Kursbild

Deutschkurs für Geflüchtete A1 

Beginn
Di., 26.04.2022, 12:15 - 13:45 Uhr
Kursort
Miesbach, Waitzinger Keller, vhs-Seminarraum 2
Gebühr
0,00 €
Status
Anmeldung auf Warteliste

Demo Kursbild

Deutsch A1 für Geflüchtete 

Beginn
Di., 26.04.2022, 17:00 - 18:30 Uhr
Kursort
Hausham, Grund- und Mittelschule, Raum I01
Gebühr
0,00 €
Status
Anmeldung auf Warteliste

Demo Kursbild

Deutschkurs A1 für Geflüchtete 

Beginn
Mi., 27.04.2022, 19:00 - 21:15 Uhr
Kursort
vhs-Zentrum Holzkirchen, Raum 24
Gebühr
0,00 €
Status
Keine Anmeldung möglich

Online EOK - Sprachkurs für Flüchtlinge Modul 1 

Beginn
Mo., 09.05.2022, 09:00 - 12:00 Uhr
Kursort
zoom
Gebühr
0,00 €
Status
Anmeldung auf Warteliste

Demo Kursbild

Deutschkurs für Geflüchtete A1 - intensiv am Vormittag 

Beginn
Mi., 11.05.2022, 09:30 - 11:00 Uhr
Kursort
Weyarn, Bürgergewölbe, J.-B.-Zimmermann-Str. 5
Gebühr
0,00 €
Status
Anmeldung auf Warteliste



Für allgemeine Hilfe nutzen Sie bitte die Seite des Landkreises

Wie kann ich helfen Landkreis Miesbach

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg hat uns alle schockiert. Wir möchten Ihnen auf dieser Seite einen Überblick über kommende Vorträge und kostenlose Videos geben.

Denn:

„Wer nichts weiß, muss alles glauben.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach

Geschichte der Ukraine vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart
Online-Vorlesung

Anmeldung ab sofort möglich unter Franziska.Davies@lrz.uni-muenchen.de

Dr. Franziska Davies ist in Düsseldorf geboren. Sie wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert, wo sie Osteuropäische Geschichte lehrt. Zu ihren Forschungs- und Publikationsschwerpunkten zählt die moderne Geschichte Russlands, Polens und der Ukraine.

Termine und Themen:

19. April 2022: Die Ukraine im 19. Jahrhundert und die Ursprünge der ukrainischen Nationalbewegung

26. April 2022: Die „ukrainische Frage“ im Russischen Zarenreich

03. Mai 2022: Die „Perle“ des Imperiums: Zur Geschichte der Krim

10. Mai 2022: Ukrainer:innen in der Habsburger Monarchie: Das Beispiel L’wiw/Lwów/Lemberg

17. Mai 2022: Ko-Existenz, Feindschaft und shared history: Zum jüdisch-ukrainischen Verhältnis

24. Mai 2022: Staatsgründungsversuche in Revolution und Krieg: Die Ukraine von 1914-1922

31. Mai 2022: Frühe sowjetische Nationalitätenpolitik: die Sowjetukraine in den 1920er Jahren

07. Juni 2022: Staatliche Diskriminierung und Terrorismus: Ukrainer:innen im Polen der Zwischenkriegszeit

14. Juni 2022: Holodomor: Stalins Hungersnot und genozidale Gewalt zu Beginn der 1930er Jahre

21. Juni 2022: Sowjetische und deutsche Gewalt, ukrainischer Nationalismus: Die Westukraine im Zweiten Weltkrieg

28. Juni 2022: Holocaust by bullets, Versklavung, Massenterror: Die Sowjetukraine im deutschen Vernichtungskrieg, 1941-1945

05. Juli 2022: Die Ukraine als Teil der Sowjetunion: Russifizierung und Dissidenz, 1945 bis 1991

12. Juli 2022: Demokratie, Oligarchie und nationale Konsolidierung: Die Ukraine von 1991 bis 2004


Der Aufstieg Chinas und dessen weltpolitische Implikationen

Chinas rasanter Aufstieg in der Weltpolitik wird sichtbar durch dessen gewachsene maritime Ambitionen, durch sein Seidenstraßenprojekt und sein extensives Engagement in Afrika. Besonders im südchinesischen Meer versucht China durch den Bau künstlicher Inseln und Militäranlagen, den USA den Zutritt zu bestimmten Gewässern zu verweigern. Dazu kommt der Anspruch zur Eingliederung Taiwans. Kann der Aufstieg Chinas friedlich vollzogen werden oder droht ein heißer Konflikt zwischen dem Herausforderer China und den USA? Welches sind zukünftige Allianzen in der Weltpolitik?
Der Vortrag wird gestreamt. Bitte bei Anmeldung angeben, ob Sie in Präsenz oder online teilnehmen wollen.

Dr. Christoph Rohde war von 2004 – 2009 Lehrbeauftragter am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der LMU München im Fach Politische Wissenschaft, von 2011 2016 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Politik München. Der Politologe ist Autor von Büchern im Fach Internationale Politik.

Hier gehts zum Vortrag


Das Ende einer großen Utopie?
Immanuel Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“

„Zum ewigen Frieden“ – geschrieben mitten im Krieg Preußens gegen das revolutionäre Frankreich – gehört zu den bekanntesten Werken des Philosophen. In dieser bahnbrechenden Schrift entwickelt Kant die Lösung einer Frage, die seit Jahrhunderten bis heute die Menschen beschäftigt: Wie lässt sich ein ewiger Friede schaffen? Für die Friedensbewegung war und ist Kants Traktat von fundamentaler Bedeutung. Doch ist diese Utopie im russischen Bombenhagel auf die Ukraine nichr endgültig implodiert? In diesem philosophischen Dialog wird die Argumentation Kants nachgezeichnet und auf Realitätstauglichkeit abgeklopft. Philosophische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Thomas Mandl studierte Theologie un dPhilosophie und ist Vorstand der vhs Oberland e.V.

Hier gehts zum Vortrag


Die Ukraine-Krise und ihre Folgen

Die Folgen der Ukraine-Krise sind Aufrüstung, das Ende vertrauensbildender Maßnahmen und Abrüstungsverhandlungen und die Wiederkehr der Drohung mit dem Einsatz von Nuklearwaffen. Der Westen mit seinen Versuchen der Demokratisierung der Welt mit Hilfe von Waffen und von außen oktroyierten Regierungsstürzen istebenso gescheitert wie der neo-nationalistische Ansatz der Politik territorialer Eroberungen. Wie kann in einer vernetzten Welt eine regelgeleitete Außenpolitik aussehen? An diesem Abend werden verschiedene globale und regionale ordnungspolitische Ansätze vorgestellt und diskutiert.
Der Vortrag wird gestreamt. Bitte bei Anmeldung angeben, ob Sie in Präsenz oder online teilnehmen wollen.

Dr. Christoph Rohde war von 2004 – 2009 Lehrbeauftragter am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der LMU München im Fach Politische Wissenschaft, von 2011 2016 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Politik München. Der Politologe ist Autor von Büchern im Fach Internationale Politik.

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Die Renaissance der Geopolitik – Great Game zwischen gut und böse?

Scheinbar wie aus heiterem Himmel attackierte Russland die Ukraine und riss die pazifistisch gestimmte deutsche Öffentlichkeit aus ihren Träumen. Was aber war mit den Kriegen im Jemen, im Irak und in Somalia oder den schwelenden Kriegen in der Sahel-Zone? In diesem Vortrag wird argumentiert, dass sich hinter der Fassade eines westlich dominierten Völkerrechtsdiskurses knallharte Macht- und Einflusssphärenpolitik verbirgt, die nicht erst mit dem russischen Angriff auf die Ukraine wieder begonnen hat.
Der Vortrag wird gestreamt. Bitte bei Anmeldung angeben, ob Sie in Präsenz oder online teilnehmen wollen.

Dr. Christoph Rohde war von 2004 – 2009 Lehrbeauftragter am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der LMU München im Fach Politische Wissenschaft, von 2011 2016 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Politik München. Der Politologe ist Autor von Büchern im Fach Internationale Politik.

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Livestream – vhs.wissen live: China und die Sowjetunion

Vor dem aktuellen Hintergrund des Krieges in der Ukraine wirft Felix Wemheuer einen Blick auf die Geschichte der sino-sowjetischen Beziehungen. Als 1949 die Volksrepublik von Mao Zedong gegründet wurde, hieß es zunächst: „Die Gegenwart der Sowjetunion wird die Zukunft Chinas sein“. Die chinesischen KommunistInnen übernahmen das politische System und wirtschaftliche Entwicklungsmodell des „großen Bruders“ in Moskau. Nur zehn Jahre später kam es zum Bruch beider Länder. 1969 kulminierte die Feindschaft sogar in einem blutigen Grenzkrieg. Die Sowjetunion drohte mit dem Einsatz von Atomwaffen.
China näherte sich in Folge den USA an. Der Vortrag analysierte die Gründe für den Aufstieg und Niedergang des sino-sowjetischen Bündnisses. Dabei spielten die Bestimmung der Strategie der kommunistischen Weltbewegung, alte Grenzstreitigkeiten und auch die Taiwan-Frage eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt ging der Streit zwischen der Sowjetunion und China auch darum, wer in dem Bündnis die Rolle des Juniorpartners innehaben sollte.

Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing.

Hier gehts zum Vortrag


vhs.wissen live SPEZIAL: Die Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen

Wladimir Putin greift für die Rechtfertigung seines Angriffskriegs auf ein Narrativ zurück, nachdem die Ukraine schon immer ein Teil Russlands gewesen sei. Doch der Konflikt mit Russland um die ukrainische Unabhängigkeit reicht bis ins Mittelalter zurück. In diesem Vortrag zeichnet die Historikerin Prof. Ricarda Vulpius den Konflikt nach und nimmt dabei auch die Geschichte des russischen Imperialismus in den Blick.

Ricarda Vulpius ist Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Münster. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die russländische Imperiumsgeschichte sowie die Geschichte der Ukraine und ihre Verflechtungen.

Hier geht es zum Vortrag


Ukraine/Russland: Osteuropa-Historiker Wolfgang Eichwede – Jung & Naiv

Zu Gast im Studio: Wolfgang Eichwede, Historiker und Gründungsdirektor der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Mit der Gründung der Forschungsstelle Osteuropa 1982 übernahm er die Leitung des Instituts, die er bis 2008 innehatte. Er engagiert sich bis heute für die Sozial-, Bürgerrechts- und Freiheitsbewegungen in Osteuropa. Das Bemühen um Freundschaft mit Russland, so Eichwede, müsse der Machtpolitik Putins „auch seine Grenzen zeigen – Grenzen, die sich aus dem Völkerrecht und den Rechten der kleineren, eben nicht so mächtigen Staaten ergeben“. Tilo spricht mit Wolfgang über seinen Werdegang, sein Interesse an Osteuropa, die Ukraine, Russland und die ehemalige Sowjetunion. Es geht um den Kalten Krieg, dessen Ende, die NATO-Osterweiterung, Jelzin, Putin, dessen Ziele, dessen Verstand und natürlich den russischen Überfall auf die Ukraine. Link: – Wolfgangs Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen https://www.forschungsstelle.uni-brem…

Hier geht es zum Vortrag

Die vhs Oberland steht für Völkerverständigung, Kultur, Wissen und den friedlichen Austausch zwischen den Menschen und verurteilt den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der russischen Regierung aufs Schärfste.

Wir fordern ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen. Der Krieg in der Ukraine hat bereits viele unschuldige Menschenleben gekostet und bedroht noch unzählige weitere unschuldige Männer, Frauen und Kinder.

Für die Gewalttaten, die verübt werden, gibt es und kann es keine Rechtfertigung geben.

Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen in der Ukraine.



“Wie das größte physische Übel der Tod ist, so ist das größte moralische zweifellos der Krieg.“ 

- Voltaire